Lange habe ich mir gestern überlegt, ob ich mich zu den geplanten Sektparties am Ehrenmal für die toten deutschen Soldaten äußern soll. Die damit verbundene Aufmerksamkeit hätte diese Gruppierung nicht verdient. Nachdem aber heute über dieses Thema in allen Medien zu lesen ist und diese Aktion auch nicht unwidersprochen bleiben darf, habe ich mich entschlossen, hier Stellung zu beziehen.
Was ist passiert? Gestern wurde ich von einem Bekannten auf eine Webseite aufmerksam gemacht, die zum “Schampussaufen” am Ehrenmal der Bundeswehr in Berlin aufruft, wenn ein deutscher Soldat getötet wurde. Die so genannte “Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen / Büro für antimilitaristische Maßnahmen” kündigen in einem “Offenen Brief an die Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr” genau dieses an: “Um den Soldatentod noch ein wenig süßer zu machen als er ohnehin schon sein soll, werden wir künftig jedes Mal, wenn einer von Ihnen „fällt“, eine Runde Schampus schmeißen. Aus lauter Freude, direkt an Ihrem „Ehrenmal“. Denn wie heißt der Spruch: Feste feiern, wie Sie fallen!”.
Nachdem die Medien auf diese Aktion aufmerksam geworden sind jubeln die Initiatoren dieser “Tag-Y-Kampagne”: Wenn der Wehrbeauftragte des Bundestages, Reinhold Robbe, nun gegenüber der Bild-Zeitung klage, die Kampagne treffe „jeden Soldaten ins Herz“, sei das „genau die erwünschte Wirkung“. Stolz sind diese Personen auch darüber, dass ihnen das Foto für diese Kampagne im Ehrenmal selbst gelungen sei: “Wir sind ganz real mit Schweinemaske und Kunstblut zum Fotoshooting ins Ehrenmal spaziert (…) Unbemerkt von Feldjägern haben wir das Allerheiligste der Bundeswehr entweiht“.
Ich frage mich, wie wirr man eigentlich im Kopf sein muss, zu Feiern aufzurufen, wenn ein Mensch gestorben ist. Und so etwas nennt sich “Deutsche Friedensgesellschaft”! Wenn es nicht so abscheulich wäre, müsste ich laut loslachen. Im Verklären und Erfinden von wohlklingenden Namen und Bezeichnungen waren Kommunisten ja schon immer Meister. Genau so wenig wie die “Deutsche Demokratische Republik” demokratisch war kann bei dieser “Friedensgesellschaft” von Frieden auch keine Rede sein. Übertreibungen und Zuspitzungen, um ein politisches Ziel zu erreichen, mögen legitim sein. Diese Form der Meinungsäußerung hat jedoch dort ihre Grenzen, wo Menschen beleidigt und entehrt werden. Die Würde des Menschen ist unantastbar. Dem haben sich auch die so genannten Friedensaktivisten unterzuordnen.
Glücklicherweise ist gegen diese Personen jetzt Strafanzeige wegen Volksverhetzung gestellt worden – auch von Politikern des Deutschen Bundestages. Und es ist gut, dass gerade die Abgeordneten, die die Soldaten in die Einsätze schicken, dafür sorgen, dass dieser Aktion mit juristischen Schritten begegnet wird. Ich bin mir nur nicht ganz sicher, ob dies funktioniert. Während Polizisten und andere Beamte rechtlich explizit gegen Verunglimpfungen geschützt sind, ist dies für Bundeswehrsoldaten leider nicht der Fall. Hier ist der Gesetzgeber gefordert!
Facebook-Gruppe: Flagge zeigen gegen BamM


Schampuskrieg ums Ehrenmal der Bundeswehr…
Die Antimilitaristen vom BamM/DFG-VK haben gerade ordentlichen Wirbel am Start. Nach eigener Aussage ist das Bild oben tatsächlich so am Ehrenmal entstanden – dafür eine herzliche Gratulation von mir.
Dazu kam noch ein offener Brief an die S…
Da hatte ich doch überlegt, ob ich einen Kommentar zu diesem Betrag schreiben soll und “eigentlich” entschieden, dass ich gerade dann NICHT schreibe, wenn ich mich über eine Sache wirklich ärgere. Bei der Aktion dieser so genannten “Freidensaktion” war das definitiv der Fall. Nachdem ich dann aber diesen Kommentar gelesen habe, muss ich mich doch äußern.
Zunächst einmal “hut ab” vor Torsten Rissmann, der einerseits das Visier so weit sinken lässt und seinen Lesern einen Einblick in die Gedanken und Sorgen deutscher Soldaten gibt.
Zum Zweiten “Hut ab” davor, dass er nicht von seiner Möglichkeit Gebrauch gemacht hat, den vorstehenden Kommentar zu löschen, mit hätte es angesichts der Unverfrorenheit sicherlich in den Fingern gejuckt…
Als deutsche Bürgerin, die in einem Land leben kann, in dem man sich allenfalls “verbal” duelliert und das größte Opfer, das man dabei bringen muss, ggf. die eigene Eitelkeit ist, kann ich mir kaum vorstellen, wie es sich anfühlt, in einem Krisenherd stationiert zu sein und zu wissen, dass weit mehr auf dem Spiel steht als nur Stolz und Würde.
In einer Situation seine Arbeit zu machen, in der man jederzeit ermordet werden , in der man bleibende körperliche Schäden, psychische Nachwirkungen erleiden kann und in der man dennoch jederzeit voll einsatzfähig, wach und konzentriert sein muss, ist eine Aufgabe, die allen, die den Luxus von Frieden genießen, allerhöchsten Respekt abverlangen sollte.
Unsere Soldatinnen und Soldaten erfüllen einen Auftrag, den wir alle an sie weitergereicht haben, auch diejenigen, die jetzt hingehen und glauben, diese Leistung schmähen zu müssen, aus welchem abstrusen Grund auch immer. Sie vergessen, dass ihre Überlebenschance in Regimen wie denen, die unsere Soldaten bekämpfen, gegen Null gehen würden und dass ihre Freiheit, die sie für derartig armselige Aktionen verschwenden, nur durch den Einsatz unserer Truppe garantiert werden kann.
Ich schäme mich für diese Personen, gestatten Sie mir, an dieser Stelle einen Hauch “Bibel” einzuflechten: Vergebt Ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!
Zu Herrn Rissmanns Beitrag und Frau Schützdellers Kommentar kann ich nur eines sagen:
Wohl formuliert, sachlich fundiert.
Danke
Ich kann mich den Worten von Gerhard Sittig nur anschliessen.
DANKE
Leider kann ich mich dem Beitrag so nicht anschließen. Als denkender Mensch muss ich feststellen, dass hier das Wort Kommunist ausgegraben wird, was nun garnichts mit dem Fall zu tun hat. Vielmehr wird hier Menschen die Würde abgesprochen, weil sie zu einer bestimmten Gruppierung gehören, was mir ehr ein “Markenzeichen” des Faschismus zu sein scheint. Abgesehen davon, dass dies die Urheber dieser unsinnigen Aktion wohl noch stärker treffen dürfte, als der Vorwurf des auch noch philosophisch verklärten Kommunismus.
Noch wichtiger ist mir als ehemaliger Soldat aber die Feststellung, dass hier gerade nicht der Gesetzgeber gefordert ist. Die Soldaten benötigen nicht das Gefühl, dass der Gesetzgeber sie vor dem Volk abschirmen muss, sondern die Soldaten brauchen den solidarischen Schulterschluss aller Bürger, die gemeinsam klar stellen, dass diese Chaoten keine Mehrheit sind und wir hinter unseren Kameradinnen und Kameraden stehen, die ihr Leben für unsere freiheitliche demokratische Grundordnung einsetzen.
Vielleicht sehe ich das etwas falsch, aber in wieweit wird unsere Redefreiheit noch in Afghanistan verteidigt ? An diesem Krieg nehmen wir doch nur wegen der “Partnerschaft” zu den Vereinigten Staaten teil, das grösste Ziel (Ermordung von Osama Bin Laden) wurde in über 8 Jahren jedoch nicht erreicht.
Soldaten sind Kriegsdiener, und der Tod ist nunmal ein Teil des Kriegs. Jedem, der Soldat wird, sollte dies auch bewusst sein ! Und auch ein Dachdecker oder Industriekletterer weiss, dass jeder Tag sein letzter sein kann.
Zum Glück gehören die Soldaten nicht zur geistigen Elite Deutschlands, der Verlust ist daher gut zu verkraften und weniger kostenintensiv, als wenn nach dem Kriegseinsatz noch jahrelange psychologische Nachbehandlungen erforderlich wären.
Solange eine starke Minderheit noch hinter den Soldaten steht ist es nicht verwunderlich, wenn es immer mehr Leute gibt die – am Tag X – ein Fest feiern und zu “Another One bites the Dust” feiern
mfg
STR.
Stevie Ray, wie zynisch.
Spätenstens dann, wenn irgend jemand, der nichts von Freiheit und Redefreiheit hält, Ihnen eine Bombe in den Vorgarten wirft, preisen Sie den Tag, an dem wir uns in ein Bündnis begeben haben, dass uns die Hilfe unserer Partner im Fall der Fälle garantiert. Das Bündnis, in dem wir uns befinden und im Rahmen dessen uns unser Partner um Mithilfe gebeten hat, beinhaltet nicht unseren kritiklosen Gehorsam, jeder Einsatz eines unserer Soldaten, die ich im Übrigen für nicht verzichtbar halte, muss und wird überlegt und geprüft werden.
Zu behaupten, ein Menschenleben sei verzichtbar, ist zynisch und intolerabel. Was denken Sie eigentlich, dass Sie über “wertes” oder “unwertes” Leben richten? Ich dachte wirklich, diese Zeiten hätten wir überstanden. Aber vielleicht sollte ich mich bei Ihnen bedanken, denn Sie demonstrieren gerade sehr anschaulich, WARUM unsere Soldatinnen und Soldaten ihr Leben riskieren und warum wir ihnen dafür dankbar sein sollten.
Sehr geehrte Frau Schützdeller,
meinen Sie denn, dass jemand in unserem Land gezwungen wird, der Bundeswehr beizutreten (abgesehen vom Zwangsdienst, der die Rekruten jedoch nicht nach Afghanistan führt)?
Jede(r), der sich – aus welchen Gründen auch immer – für eine Laufbahn in der Bundeswehr entscheidet muss damit rechnen, dass der nächste Kampfeinsatz sein Letzter ist. Das nennt man Nebenerscheinung eines Einsatzes oder auch Betriebsrisiko.
Um auf Ihre Anfangsbehauptung zurückzukommen: Wenn sich Deutschland aus diesen Konflikten heraushalten würde (so wie Österreich oder die Schweiz) dann müsste ich mit keine Sorgen machen, dass ein (islamischer) Terrorist eine Bombe in meinen Vorgarten werfen will. Diese Agressionen sind doch nur durch den deutschen Kriegseinsatz entstanden ! Und diese Leute werden wohl kaum durch einen weiter andeauernden Krieg von Ihrem Ansinnen ablassen.
Ich für meinen Teil warte schon sehnsüchtig auf den Tag X… Vielleicht wollen SIe mit mir dann auch anstossen… 17:30 am Bendlerblock.. CU
STR
Stevie Ray,
ein wunderbares Beispiel dafür, wenn jemand etwas mißverstehen WILL.
Natürlich muss sich jeder Soldat und jede Soldatin darüber im Klaren sein, dass der Dienst, für den sie sich entscheiden, mit ungeheuren Risiken verbunden ist. ich empfehle die Lektüre dieses Blogs und vieler weiterer Meinungsäußerungen, denn aus ihnen kann der geneigte und lesefähige Zeitgenosse entnehmen, dass dieser Umstand hier zu keinem Zeitpunkt zur Debatte stand. WAS hingegen zur Debatte stand ist die Verunglimpfung einer Berufsgruppe, die ein hohes Risiko eingeht und es weder verdient hat, noch ertragen müssen muss, wenn man sie verlacht. Es gibt meines Erachtens keinen, aber auch wirklich keinen Grund, derart geschmacklos über irgendjemanden herzuziehen. Das ist würdelos und menschenverachtend. Ihr Verve, mit dem Sie ihre unsägliche Position verteten zeigt mir, dass Sie nichts von alle dem verstanden haben. Ich wiederhole mich an dieser Stelle gerne, Stevie Ray: Danken Sie den Frauen und Männern, die sich in Gefahr bringen, damit auch Menschen wie Sie die Gelegenheit haben, ihre unmaßgebliche Menung frei zu äußern.
Sehr geehrte Frau Schützdeller,
vielen Dank, dass Sie sich doch mit meiner äußerst unmaßgeblichen Meinung so intensiv beschäftigt haben !
Aber schauen wir uns mal die rechtlichen Grundlagen an: Nach Art 1 GG (auch wenn es nur innerhalb der BRD seine Geltungswirkung entfaltet) ist die Würde des Menschen unantastbar. Das BVerfG hat vor vielen Jahren mit einem Urteil (im Hinblick auf die Todesstrafe) entschieden, dass unmittelbar vor Vollendung der Tötung in diese Menschenwürde eingegriffen wird. Wenn deutsche Soldaten ausländische Soldaten und/oder Zivilisten töten, rauben Sie denen dadurch die Menschenwürde. Und auch Talibanen darf man diese Würde nicht absprechen.
Wenn nun deutsche Soldaten anderen Menschen (!) die Menschenwürde rauben, dann haben diese deutsche Soldaten Ihre Würde verloren. Eine “Entwürdigende” Verunglimpfung kann es somit nichtmehr geben.
Im Übrigen finde ich es interessant, wie Sie als Liberale auch Partei für diese Soldaten-Mörder ergreifen können (parteipolitische Verblendung ?).
Ich bitte Sie höflichst darzulegen, in wieweite diese “Männer und Frauen” in Afghanistan sich in Gefahr bringen, dass hier in Deutschland unser aller Freiheit gesichert ist. Der Angriffs-Krieg, in den wir hineingezogen wurde, war begonnen wurden um Osama bin Laden zu töten, als Rache für die Anschläge am 11. September. Dieses Ziel wurde trotz unzählbar vielen Toten und Verwundeten (auf beiden Seiten) bis heute nicht erreicht und ich bezweifel, dass es jemals geschafft wird. Trotz “intelligenter Waffensysteme” wie zB Smart Bombs (mein persönliches Lieblings-Unwort)
mfg
STR (Bis zum 1.3. erstmal weg)
Hallo,
man darf ein derart kriegserfahrenes Volk wie die Afghanen bitte nicht für blöd halten. Jeder Afghane weiß, was ihn erwartet, wenn er mit einem Taliban in Richtung stationierte Truppen marschiert. Das wissen die, das nehmen die hin.
Und ganz ehrlich: wer meint, man dürfe deutschen Soldaten jedes Recht absprechen, weil sie da oben sich selber und (zu gewissen Teilen) auch den Frieden verteidigen, den möchte ich bitten, die eigenen Angehörigen anzuweisen, niemanden zu verklagen, der das eigene Grab mit Kot besprenkelt.
Schließlich hat derjenige, der das tut, auch seine Würde verloren => ich sag das so, also ist das so!
Man möge mir diese absolut drastiscte Wortwahl verzeihen – ich bin auch dafür, dass wir SCHNELLSTmöglich aus Afghanistan verschwinden, aber dies auf dem Rücken verstobener Landsleute zu tun gehört definitiv bestraft.
Mit der Bitte, auf keine Gräber koten zu müssen,
Manuel Busch, JuLis Hagen/NRW
Auch wenn das nach 50 Jahren Frieden so zu sein scheint, Freiheit und Frieden sind nicht umsonst zu haben. Hunderttausende so gerne als Mörder geschmähte Soldaten sind für unsere Freiheit gestorben. Auch für die Freiheit so einen geschmacklosen Blödsinn zu verzapfen wie BAMM.
Freiheit muss man erkämpfen und verteidigen oder zumindest dazu bereit sein, sonst verliert man sie.
Und unsere Soldaten sind bereit Ihr Leben zu geben, damit andere schreiben können was sie wollen – auch die, die sie beschimpfen. Das verdienst Respekt und Dankbarkeit.
Pazifisten sind Menschen, die die Freiheiten genießen, die andere für sie erkämpfen. Sie selbst sind nicht bereit dieses Risiko für die Gemeinschaft zu tragen. egoistisch, arrogant, asozial, erbärmlich
“Wenn sich Deutschland aus diesen Konflikten heraushalten würde (so wie Österreich oder die Schweiz) dann müsste ich mit keine Sorgen machen, dass ein (islamischer) Terrorist eine Bombe in meinen Vorgarten werfen will. Diese Agressionen sind doch nur durch den deutschen Kriegseinsatz entstanden ! Und diese Leute werden wohl kaum durch einen weiter andeauernden Krieg von Ihrem Ansinnen ablassen.”
Genau aus diesem Grund wurde also bspw. der Dschihad gegen die Schweiz ausgerufen?
Ich würde Ihnen gerne nahe legen ein bis zwei Jahre in einem Krisengebiet (natürlich am besten in einem Land, wo sich keine fremde Armee befindet – ein Land in dem Bürgerkrieg herrscht würde sich z.B. anbieten) Urlaub zu machen.
Dort versuchen Sie dann am besten mit beiden Seiten Champus auf den Tod der “Krieger” der jeweils anderen Seite zu trinken.
Champus hätten Sie auch gerne vor 10 Jahren in Afghanistan mit einen paar Taliban und gebildeten Frauen ohne Burka aus Kabul trinken können!
Bei solch tollem Getränk hätten Sie die “Differenzen” sicher klären können.
@ Jacob
- Wer hat der Schweiz den Dschihad erklärt ?
- Welche Anschläge gab es es seither
- Befürworten Sie den deutschen Einsatz in Afghanistan, weil Sie dort Urlaub machen wollen ?
- In wieweit hat der Einsatz in Afghanistan das Leben in Deutschland sicherer gemacht ?
Ansonsten soll es jedem selbst überlassen sein, wo er Urlaub macht, ob in einem Kriesengebiet oder in der Antarktis.
mfg
Stevie Ray
1. Es gab keine Anschläge seitdem. Das spricht allerdings weder für Ihr Argument noch für meins.
2. Ging es in keiner Weise um meine eigenen Urlaubspläne und auch nicht um den Zusammenhang zwischen Urlaub und Befürworten des Einsatzes der deutschen Bundeswehr im Ausland.
Sie sollten sich allerdings vielleicht um ein paar Erfahrungen reicher machen, wenn Sie hier so rumtönen! Dann würden Ihre banalen Parolen vielleicht ein wenig mehr Rückhalt bekommen.
Ich gehe allerdings fest davon aus, dass Sie nach eigenen Erfahrungen, ein ganz anderes Bild haben werden und somit auch zu einer ganz anderen Beurteilung kommen würden.
Das bleibt Ihnen meiner Einschätzung nach, allerdings verwehrt.
Ob Ich für oder gegen den Einsatz bin, ist hier nicht von belang.
Fakt ist: das viele Argumente dagegen und viele für einen Einsatz sprechen.
Doch jetzt sind wir da unten und nun muss das Beste daraus gemacht werden! Das Beste für die Bevölkerung Afghanistan und somit auch indirekt das Beste für Uns.
(zu glauben eine Destabilisierung in Afgahnistan würde sich nicht auf die Sicherheitslage int. auswirken, ist schlicht und ergreifend dumm)
Um Ihnen allerdings die Augen zu öffnen (da Sie doch ziemlich extremistische Position bezogen haben, aus welchen Gründen auch immer) müsste es wahrscheinlich zur Eskalation kommen und zur Verunsicherung der ges. int. Sicherheitslage.
Am besten isolations Politik der USA und Europa, dann abwarten was passiert.
Sie würden erst Ihre Meinung ändern, wenn der erste “feindliche” Terrorist/Soldat ihren Vorgarten wegsprengt, insofern ist eine Diskussion wohl äußerst überflüssig.
Ein Hoch auf WikiLeaks – Nun weiss die ganze Welt, dass die Deutsche (Reichs)wehrmacht auch Beihilfe zu völkerrechtswidrigen Operationen leistet.
Ich finde es jedoch sehr bedenklich, wenn vorallem liberale Politiker diese Veröffentlichungen kritisieren. Offenheit, Transparenz und Freiheit geht anders !
mfg
Stevie Ray