Auch keine wirkliche Alternative

Heute habe ich meinen Austritt aus der “Alternative für Deutschland” (AfD) erklärt. Seit einiger Zeit betrachte ich mit Sorge die Ausrichtung der AfD. Leider haben sich meine Hoffnungen nicht erfüllt, dass sich die AfD in eine liberale Richtung entwickelt. Die Chance dazu wäre da gewesen, doch das Gegenteil scheint eher der Fall zu sein. Die rechtsradikalen „Einzelfälle“ häufen sich, während der Bundesvorsitzende öffentlich die innere Sicherheit in der DDR lobt und Herr Gauland den Putin-Versteher gibt.
Leider muss ich feststellen und mir selber eingestehen, dass nur ein gemeinsames Ziel, die Kritik an der verantwortungslosen Europolitik, nicht als Basis für für eine gemeinsame politische Arbeit ausreichen. Ich habe von Anfang an meine liberalen Grundüberzeugungen deutlich gemacht und stehe nach wie vor für diese von ganzem Herzen ein. Das gesellschafts- und familienpolitische Bild jedoch, dass vor allem von B. v. Storch propagiert und der Parteiführung goutiert wird, läuft sowohl meinen eigenen Vorstellungen von einer liberalen und offenen Gesellschaft wie auch meinem eigenen Leben zuwider. Als überzeugter Liberaler kann die AfD mir nicht die politische Heimat sein, die ich nach meinem Austritt aus der FDP suchte.
Daher kann und will ich mich nicht weiter für die AfD engagieren und trete von meinem Amt als stellvertretenden Kreisvorsitzenden zurück und aus der Partei aus.





Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am Sonntag, 19. Oktober 2014 um 14:30 in der Kategorie Allgemein. Kommentare zu diesem Beitrag können Sie lesen über den RSS 2.0 feed. Sie können hier kommentieren, oder einen trackback von Ihrer Website setzen.